Inklusiver Aktionstag am internationalen Weltfriedenstag 2019

Am 21. September 2019 wird der Internationale Tag des Friedens gefeiert. Bisher findet dieser Tag, trotz zunehmender Bedeutung der Themen Erhalt des Friedens und der Umwelt, nur wenig Beachtung.

Respekt im großen Weltballett

Denken wir darüber nach, was das Wort Frieden für uns bedeutet, kommen wir glaube ich zu vielfältigen Antworten:
Für die einen ist es die Abwesenheit von Krieg, für andere die Meinungsübereinstimmung mit Familie, Nachbarn, Freunden, also kurz gesagt: kein Streit.

Wieder andere denken bei dem Wort Frieden an Ruhe in der Natur oder auch überhaupt, in Ruhe gelassen zu werden. „Lass mich in Frieden!“, so sagt man häufig, um Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg zu gehen.

Für mich gibt es da noch viele Fragen, z.B.

  • wo beginnt Frieden?
  • wer ist für den Frieden verantwortlich?
  • warum gibt es so viel Krieg, wenn die Menschen sich doch nach Frieden sehnen?
  • Kann jeder einzelne überhaupt irgendetwas für den Frieden tun?
  • Was kann ich selber tun?

Bei all diesen Fragen bin ich auf das Wort „Respekt“ gestoßen. Als ich nach Synonymen für dieses Wort suchte, das sind weitere Bedeutungen, fand ich auch das Wort „Rücksicht“.

Ich weiß nicht, ob es die Antwort auf meine Fragen ist, aber es hat mich zu der Gewissheit gebracht, dass Frieden in den Köpfen der Menschen beginnen kann.

Wenn wir lernen könnten, einander zu respektieren, auch in unserem Anderssein, dann wäre das ein Grundstein für die Hoffnung auf ein friedvolles Miteinander.

Konkret gesagt:

  • Das Kind respektiert die Eltern als Menschen, von denen es geliebt wird und von denen es etwas lernen kann
  • Die Eltern respektieren das Kind als einzigartiges Wesen, das es zu beschützen und zu lieben gilt.
  • Das Kind respektiert Erzieher und Lehrer als ältere und klügere Menschen, von denen es etwas lernen kann.
  • Erzieher und Lehrer respektieren das Kind als unantastbare einzigartige Person mit eigenem Willen und eigener Würde.
  • Die Frau respektiert den Mann als eine Ergänzung beim Menschsein.
  • Der Mann respektiert die Frau ebenso als Ergänzung.
  • Der Mitarbeiter respektiert den Vorgesetzten als fähigen Entscheider,
  • Der Vorgesetzte respektiert seinen Mitarbeiter als wertvollen und eigenständigen Gehilfen
  • Der Schwarze respektiert den Weißen,
  • Der Weiße respektiert den Schwarzen
  • Der Gesunde den Kranken
  • Der Kranke den Gesunden
  • Kurzum: Jeder respektiert Jeden und versucht in dem Anderen eine sinnvolle Ergänzung seiner selbst zu sehen.

 Wäre das nicht großartig?

Denn seien wir doch mal ehrlich, wenn uns Jemand lobt und uns für gut hält, wollen wir dann nicht auch so sein?

Ich denke, so könnten wir mit dem Frieden in unseren Köpfen beginnen und dann:
Sehen wir uns als Teil des Ganzen können wir miteinander tanzen

In dem großen Weltballett, ach wär` dass nett!

Vielleicht haben auch Sie schon mal darüber nachgedacht, was Sie für den Frieden tun können.

Doris Trimborn

Sie sind herzlich eingeladen,

dieses Fest für den Frieden am 21.9.2019 von 14:00 bis 18:00 Uhr, in und um die Kirche St Anna, gemeinsam mit uns zu feiern.

Also machen sie sich auf den Weg und erleben einen unvergesslichen interkulturellen Nachmittag mit einer Andacht, Spielen, Aktionen, Lifemusik, internationalem Glockenläuten und geselligem Beisammensein an Grill und Feuerschale.

Gemäß dem Unternehmensmotto des Sozialwerks St. Georg „Mitmachen. Teilhaben. Wirksam sein!“ würden wir uns über Ihre lebhafte Teilnahme an unserem inklusiven Aktionstag sehr freuen.

Die Kirche St Anna, Kapellenstr 12 in 45881 Gelsenkirchen ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln der Linien 302, 380, 381 Haltestelle Ernst-Kuzorra-Platz zu erreichen. Von den Haltestellen aus sind es nur wenige Schritte zur Kirche.

Um Spenden für die Stiftung des Sozialwerks wird während der Veranstaltung gebeten.

Doris Trimborn, Silvia Pastuszka, Rolf Domnik-Kubata

Programm

13:30        Begrüßungskaffee

14:00        „Respekt“: Intro und Begrüßung

14:10        Interreligiöse Andacht

14:30        „Give Peace a Chance“

15:00        Aktion zu Friedenstag:
        Friedensbändchen und -Bretter
        Mit Trommeln für den Frieden
        Bewegungsspiele und Ballonwettbewerb

16:00        Internationales Glockenläuten

16:10        Theatergruppe Blitzlicht

16:20       geselliges Zusammen an Grill und Feuerschale
        mit Stockbrot, Grillwurst, musikalischer Begleitung und Aktionen

Akteure:

Axel Büttner (Diakon), Roland Curdt-Warmuth (Diakon), Michael Mikolaschek (Orgel, Piano, Percussions), Jugendhilfe, Arbeitskreis Ehrenamt, Theatergruppe Blitzlicht


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