Impuls zu Pfingsten

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Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist.
Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn.
Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott:
Er bewirkt alles in allen.

Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt,
damit sie anderen nützt.

Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt,
Weisheit mitzuteilen,
dem andern durch den gleichen Geist die Gabe,
Erkenntnis zu vermitteln,
dem dritten im gleichen Geist Glaubenskraft,
einem andern - immer in dem einen Geist - die Gabe,
Krankheiten zu heilen,
einem andern Wunderkräfte,
einem andern prophetisches Reden,
einem andern die Fähigkeit, die Geister zu unterscheiden,
wieder einem andern verschiedene Arten von Zungenrede,
einem andern schließlich die Gabe, sie zu deuten.

Das alles bewirkt ein und derselbe Geist;
einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.

Aus dem 1. Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth
(1. Kor 12,4-11)

Es ist Pfingsten in einer multikulturellen und multireligiösen Stadt.
Sie ist dicht bevölkert und mittlerweile geprägt von verschiedenen Kulturen, Sprachen, Religionen, Weltanschauungen und Nationalitäten.
Die Arena, der Sport und das Theater machen die Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt.
Es ist Pfingsten und an verschiedenen Orten in dieser Stadt kommen kleine Gemeinschaft von Christinnen und Christen (unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln) 50 Tage nach Ostern zusammen.

Dies könnte eine treffende Beschreibung für unsere Stadt, für Gelsenkirchen, sein. Und doch beschreibt sie eine Stadt in den 50iger Jahren nach Christus: Korinth. Korinth war in der Antike ein bedeutendes Handelszentrum und gleichzeitig war sie als lasterhafter Ort bekannt: Verfall der guten Sitten und Überheblichkeit gehörten u.a. dazu. „Leben wie die Korinther“ war damals ein geflügeltes Wort.
Kein Wunder also, dass sich die junge Kirche in Korinth Sorgen machte um ihre Gegenwart und Zukunft – ganz so, wie wir es heute tun. Sie wollten Schwerpunkte setzen und sich organisieren.
Sie hatten viele Aufgaben zu bewältigen. Aufgaben, die viele sahen und nur wenige übernehmen wollen.

Ist die Situation damals in Korinth so verschieden von der unsrigen heute?
Der Apostel Paulus war in regem Kontakt mit den Christ*innen in Korinth. In seinem ersten Brief an die Korinther gibt er Antwort auf die Fragen nach der Aufteilung und Übernahme der vielen anstehenden Aufgaben:
Gott hat jedem eine Gabe mitgegeben, die er nach seinem Willen verteilt hat und die es gilt, für die anstehenden Aufgaben einzusetzen. – Auch wenn es nicht immer einfach ist, die eigene Begabung zu erkennen. Sie sind mit Geistesgaben ausgestattet!

Da gibt es die Gaben der Weisheit, Erkenntnis und Glaubenskraft. Krankheiten heilen und Wunderkräfte sind zwei weitere Gaben, die Paulus kennt. Und er zählt noch vier Gaben auf, die der prophetischen Rede, die Unterscheidung der Geister, Zungenrede und deren Deutung.

Und – wenn Sie an Ihre Gabe denken – welche der vielen Aufgabe ist wie für Sie gemacht?
Nur Mut, der Heilige Geist ist da, bei Ihnen und in der Kirche.
Er ist da, auch in der Zeit des Umbruchs und in der Corona-Krise.
Vertrauen wir auf den Heiligen Geist, der in der Kirche, in der Gemeinschaft der Christinen und Christen weht – nicht wie Sie oder ich es wollen, nein, wie er es will.

Gemeinsames Abendgebet um kurz nach sieben

Herzliche Einladung: mittwochs, sonntags und an Feiertagen um 19 Uhr eine Kerze entzünden, ein Vaterunser zu beten und dann ein Gebet mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin, einer Christin oder einem Christ aus der Pfarrei St. Joseph zu sprechen.

Heute beten alle Seelsorger*innen der Pfarrei St. Joseph mit Ihnen das Abendgebet.

Gemeinsames Abendgebet um kurz nach sieben

Es ist kurz vor 19 Uhr.

Gerne können Sie vor dem Gebet Ihre Osterkerze oder eine andere Kerze oder ein Licht gut sichtbar für andere ins Fenster stellen.

Um 19 Uhr beten wir gemeinsam das Vaterunser.

Jetzt beten alle Seelsorger*innen der Pfarrei St. Joseph mit Ihnen:
Komm, Heiliger Geist,
schenke uns Güte,
damit wir liebend aufeinander sehen
und uns die Hände reichen.

Komm, Heiliger Geist,
schenke uns Freude,
damit wir sie weiter schenken können an die,
die traurig und ohne Hoffnung sind.

Komm Heiliger Geist,
schenke uns Vertrauen,
damit wir spüren können,
du bist bei uns in jeder Angst und Not.

Komm, Heiliger Geist,
schenke uns Frieden,
damit wir Brücken bauen können
von Mensch zu Mensch.

Komm Heiliger Geist,
schenke uns Mut,
damit wir so leben,
wie Jesus es uns vorgemacht hat.

Komm Heiliger Geist,
komm zu uns allen
und lass dein Feuer deiner Liebe
in allen Menschen entflammen.
Erwin bei Meilenstein

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Vision wird Realität

Im Zukunftsbildprozess haben sich Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand im ersten Schritt auf zwei Ziele verständigt:
1. In allen Stadtteilen unserer Pfarrei sind wir mit seelsorgerischen Schwerpunkten liturgischer und/oder sozialer Art präsent.
2. Ein kleines Team von Ansprechpartner*innen, das nach und nach ehrenamtlich besetzt wird, vertritt die Christ*innen vor Ort.

Handlungsfeld:
Du überzeugst!

Zum Auftrag und zur Sendung der Kirche gehört es die Frohe Botschaft weiterzutragen. Kirche ist dort, wo Menschen im Auftrag Jesu Christi und der Kirche das Evangelium verkündigen, von ihrer Hoffnung, die sie trägt, sprechen und das Wort Gottes durch Leben und Handeln bezeugen.

Handlungsfeld:
Du feierst das Leben!

Zum Auftrag und zur Sendung der Kirche gehört die Feier des Gottesdienstes. Der Gottesdienst ist das Gespräch mit Gott im Gebet; er ist das Lob Gottes für seine Taten und der Dank für seine Gegenwart; er ist die Klage zu Gott über unsere Sorgen und die Bitte um Versöhnung.

Handlungsfeld:
Du wirst gebraucht!

Zum Auftrag und zur Sendung der Kirche gehört es, für die Menschen da zu sein. Zum Wesen des Dienstes am Nächsten nach dem Vorbild Jesu gehört es, dem Menschen ohne Vorbedingung zu helfen, unabhängig davon, ob er zur Kirche gehört oder nicht.
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In Sozialpastoralen Zentren stehen die Menschen eines Stadtteils im Mittelpunkt, dort greifen Seelsorge und konkrete Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen ineinander.

Der Stadtteilladen Bismarck der Pfarrei St. Joseph ist ein Teilprojekt und befindet sich in der Aufbauphase. Im Februar 2018 wurde zunächst ein kleines Ladenlokal eröffnet, das gut sichtbar am Hauptverkehrsweg in Bismarck liegt. Der Stadtteilladen steht allen Menschen unabhängig ihrer Konfession offen.

Bismarckstr. 181 | 45889 Gelsenkirchen

Die Öffnungszeiten sind:
Mo: 10 - 13 Uhr und Di, Mi, Do: 14 – 17 Uhr

Ein zentraler Ort in der Pfarrei wird Haus Eintracht in Schalke. Ab 2020 werden dort das Pfarr- und Gemeindeheim, das Pfarrbüro, die zentrale Verwaltung, die Friedhofsverwaltung sowie die Büros für die pastoralen Mitarbeitenden untergebracht. Räumlichkeiten für die ansprechBAR und die Jugendarbeit der Amigonianer werden eingerichtet.
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